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	<title>Moosbett</title>
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		<title>Dieser Blog ist umgezogen</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 15:43:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Blog wird nicht mehr aktualisiert. Die neuesten Beiträge gibt es absofort auf einem selbstgehosteten WordPress, zu finden unter der Adressewww.moosbett.de. Viel Spaß dabei!<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tomhartig.wordpress.com&amp;blog=6505799&amp;post=551&amp;subd=tomhartig&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Blog wird nicht mehr aktualisiert. Die neuesten Beiträge gibt es absofort auf einem selbstgehosteten WordPress, zu finden unter der Adresse<a href="http://tomhartig.de/wordpress/">www.moosbett.de</a>. Viel Spaß dabei!</p>
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		<title>Freiheit statt Angst</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 09:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Parteien, Demonstranten und etwas Polizeibrutalität, fertig ist der Vorwahlscocktail. Rund 20.000 Menschen haben gestern in Berlin unter dem Motto &#8222;Freiheit statt Angst&#8220; demonstriert, für den Datenschutz, gegen einen Überwachungsstaat. Drei Gedanken dazu: 1. Ich begrüße das ja sehr, das eine lange Zeit stumme Lobby mehr in die Öffentlichkeit rückt. Die Medien reden von der sog. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tomhartig.wordpress.com&amp;blog=6505799&amp;post=544&amp;subd=tomhartig&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Parteien, Demonstranten und etwas Polizeibrutalität, fertig ist der Vorwahlscocktail. Rund 20.000 Menschen haben gestern in Berlin unter dem Motto &#8222;Freiheit statt Angst&#8220; demonstriert, für den Datenschutz, gegen einen Überwachungsstaat. Drei Gedanken dazu:</p>
<p>1. Ich begrüße das ja sehr, das eine lange Zeit stumme Lobby mehr in die Öffentlichkeit rückt. Die Medien reden von der sog. C64-Generation, also Leute, die mit dem Internet aufgewachsen sind (im Gegensatz zu den meisten, regierenden Politikern). Ich kenne einige Menschen, die das Thema, selbst wenn es sie selbst als Netzuser betrifft, nicht allzu wichtig finden für die Politik. Solche Demos zeigen, dass da durchaus ein nicht zu unterschätzendes Interesse besteht. Wichtig ist, was die Bürger für wichtig erachten und nicht die Politiker.</p>
<p>2. Die Parteien hatten Redeverbot, was das Ganze angenehm loslöst von einer reinen Wahlkampfveranstaltung. Natürlich waren Parteivertreter vorort und vor allem die Farben Grün und Orange (Piraten) dominierten und werden so sicherlich gut auf sich aufmerksam gemacht haben.</p>
<p>3. Polizisten sind auch nur Menschen. Trotzdem bestürzen folgende brutalen Bilder, vor allem wenn man das Motto der Veranstaltung bedenkt. Man kann nicht genau wissen, was da abgelaufen ist, aber wirken tut das ganze nicht gerade positiv für die Berliner Polizei. Ich kenne das Verfahren zur Einstellung von Polizisten nicht, aber scheinbar herrscht da ein Mangel an psychologischer Eignung für diesen Beruf. Wär ich ein aggressiver Schläger würde mich eine Laufbahn als Polizist schon ein wenig reizen&#8230;</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://tomhartig.wordpress.com/2009/09/13/freiheit-statt-angst/"><img src="http://img.youtube.com/vi/TDYfm-NsXq8/2.jpg" alt="" /></a></span><br />
Youtube-Beschreibung: &#8222;<em>Dieses Video von der FSA09 ist dem CCC zugesteckt worden. Hintergrund ist, dass der Fahrradfahrer im blauen Hemd Anzeige gegen einen anderen Polizisten erstatten wollte, weil der einen Freund von ihm unter unfreundlichen Umständen (&#8222;aggro-zecke trifft aggro-polizist&#8220;) festgesetzt wurde. In dem Video sieht man, wie die Polizisten gegen ihn und diverse unschuldige Passanten handgreiflich werden.</em>&#8222;</p>
<p>Ironie natürlich, dass das Geschehen von dutzenden Kameras der Passanten/Demonstranten aufgenommen wurde, statt der Kameras des &#8222;Überwachungsstaates&#8220;.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tomhartig.wordpress.com/544/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tomhartig.wordpress.com/544/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tomhartig.wordpress.com/544/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tomhartig.wordpress.com/544/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tomhartig.wordpress.com/544/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tomhartig.wordpress.com/544/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tomhartig.wordpress.com/544/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tomhartig.wordpress.com/544/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tomhartig.wordpress.com/544/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tomhartig.wordpress.com/544/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tomhartig.wordpress.com/544/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tomhartig.wordpress.com/544/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tomhartig.wordpress.com/544/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tomhartig.wordpress.com/544/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tomhartig.wordpress.com&amp;blog=6505799&amp;post=544&amp;subd=tomhartig&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Das Internet-Manifest</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 12:44:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Zur Zeit kursiert das sogenannte Internet-Manifest durch die Kommunikationskanäle des Netzes. Entworfen von verschiedenen Reportern, Bloggern etc. werden darin einige Thesen aufgestellt, inwiefern das Internet den Journalismus beeinflusst, den Umgang mit Informationen, Öffentlichkeit und so weiter. Löblich, dass das Ganze seiner Thematik angemessen offen für Vorschläge und Veränderungen ist, die im dazugehörigen Wiki getätigt werden [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tomhartig.wordpress.com&amp;blog=6505799&amp;post=536&amp;subd=tomhartig&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zeit kursiert das sogenannte <a href="http://internet-manifest.de/">Internet-Manifest</a> durch die Kommunikationskanäle des Netzes. Entworfen von verschiedenen Reportern, Bloggern etc. werden darin einige Thesen aufgestellt, inwiefern das Internet den Journalismus beeinflusst, den Umgang mit Informationen, Öffentlichkeit und so weiter. Löblich, dass das Ganze seiner Thematik angemessen offen für Vorschläge und Veränderungen ist, die im <a href="http://netzpolitik.org/wiki/index.php/Internet_Manifest">dazugehörigen Wiki</a> getätigt werden können.</p>
<p>Im folgenden die einzelnen Thesen des Manifests und was ich davon halte:</p>
<p><em><strong>1. Das Internet ist anders.</strong></p>
<p>Es schafft andere Öffentlichkeiten, andere Austauschverhältnisse und andere Kulturtechniken. Die Medien müssen ihre Arbeitsweise der technologischen Realität anpassen, statt sie zu ignorieren oder zu bekämpfen. Sie haben die Pflicht, auf Basis der zur Verfügung stehenden Technik den bestmöglichen Journalismus zu entwickeln &#8211; das schließt neue journalistische Produkte und Methoden mit ein.</em></p>
<p>Dem ist nichts hinzuzufügen. Auch wenn viele Medieninstitutionen zum Glück langsam schon von selbst auf diesen Trichter gekommen sind. Siehe die Entwicklung, <a href="http://www.dwdl.de/story/22493/tverfolg_im_web_das_ende_der_experimente/">dass sich die TV-Sender langsam mit der Programmübertragung im Netz anfreunden können</a> anstatt das wahlweise als unwichtig oder gefährliche Konkurrenz anzusehen.</p>
<p><em><strong>2. Das Internet ist ein Medienimperium in der Jackentasche.</strong></p>
<p>Das Web ordnet das bestehende Mediensystem neu: Es überwindet dessen bisherige Begrenzungen und Oligopole. Veröffentlichung und Verbreitung medialer Inhalte sind nicht mehr mit hohen Investitionen verbunden. Das Selbstverständnis des Journalismus wird seiner Schlüssellochfunktion beraubt &#8211; zum Glück. Es bleibt nur die journalistische Qualität, die Journalismus von bloßer Veröffentlichung unterscheidet.</em></p>
<p>Tendenziell mag das stimmen, aber Organisation, Zeitaufwand, Kontakte etc. sind schon noch Faktoren, die mit einer bestehenden, zu finanzierenden Struktur im Rücken leichter zu bewältigen sind. Ein einzelner Blogger kann nicht mal eben Spiegel Online ersetzen. Und selbst wenn der Leser sich ein eigenes Netzwerk aus vielen verschiedenen Quellen zusammenbaut per Feed, so sind diese doch nicht aufeinander abgestimmt, es kommt zu Dopplungen, fehlenden Themen etc.. Eine umfassende, organisierte Institution kann allgemeine Informationen besser zusammenfassen und filtern, als es der einzelne User vermag. Anders sieht das höchstens noch bei individuellen Interessenschwerpunkten aus: Feeds aus 10 Gärtner-Blogs geben mir bessere Informationen als eine Nachrichtenseite mit Garten-Rubrik.</p>
<p><em><strong>3. Das Internet ist die Gesellschaft ist das Internet.</strong></p>
<p>Für die Mehrheit der Menschen in der westlichen Welt gehören Angebote wie Social Networks, Wikipedia oder Youtube zum Alltag. Sie sind so selbstverständlich wie Telefon oder Fernsehen. Wenn Medienhäuser weiter existieren wollen, müssen sie die Lebenswelt der Nutzer verstehen und sich ihrer Kommunikationsformen annehmen. Dazu gehören die sozialen Grundfunktionen der Kommunikation: Zuhören und Reagieren, auch bekannt als Dialog.</em></p>
<p>Passt schon. Nun, wo das Volk besser untereinander kommunizieren kann, müssen auch die Medien besser zuhören. Kritik  an Berichterstattung und die eigene Meinung bleiben nicht mehr am Stammtisch, sondern gehen per Twitter etc. raus an die Welt.</p>
<p><em><strong>4. Die Freiheit des Internet ist unantastbar.</strong></p>
<p>Die offene Architektur des Internet bildet das informationstechnische Grundgesetz einer digital kommunizierenden Gesellschaft und damit des Journalismus. Sie darf nicht zum Schutz der wirtschaftlichen oder politischen Einzelinteressen verändert werden, die sich oft hinter vermeintlichen Allgemeininteressen verbergen. Internet-Zugangssperren gleich welcher Form gefährden den freien Austausch von Informationen und beschädigen das grundlegende Recht auf selbstbestimmte Informiertheit.</em></p>
<p>Heikles Thema, denn auch Freiheit muss unter Umständen eingeschränkt werden (Freiheit zu Morden, anyone?). Soviel aber nur zur Überschrift, der Text geht in Ordnung. Zensur wie in China oder das &#8222;Ausblenden&#8220; von Kinderpornographie im &#8222;deutschen&#8220; Netz (Ha!) ist verwerflich und geht mit seinen Methoden am Kernziel vorbei.</p>
<p><em><strong>5. Das Internet ist der Sieg der Information.</strong></p>
<p>Bisher ordneten, erzwungen durch die unzulängliche Technologie, Institutionen wie Medienhäuser, Forschungsstellen oder öffentliche Einrichtungen die Informationen der Welt. Nun richtet sich jeder Bürger seine individuellen Nachrichtenfilter ein, während Suchmaschinen Informationsmengen in nie gekanntem Umfang erschließen. Der einzelne Mensch kann sich so gut informieren wie nie zuvor.</em></p>
<p>Ja.</p>
<p><em><strong>6. Das Internet verändert verbessert den Journalismus.</strong></p>
<p>Durch das Internet kann der Journalismus seine gesellschaftsbildenden Aufgaben auf neue Weise wahrnehmen. Dazu gehört die Darstellung der Information als sich ständig verändernder fortlaufender Prozess; der Verlust der Unveränderlichkeit des Gedruckten ist ein Gewinn. Wer in dieser neuen Informationswelt bestehen will, braucht neuen Idealismus, neue journalistische Ideen und Freude am Ausschöpfen der neuen Möglichkeiten.</em></p>
<p>Klingt schön, man sollte aber die Risiken nicht ausklammern. Wenn alles ständig im Wandel ist, wo herrscht dann Sicherheit und Verlässlichkeit? Ohne Umstände kann nicht mehr ermittelt werden, ob Quellen ihre Inhalte nachträglich geändert haben. Selbst kopiert und weiterverbreitet, wie es bei dem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=tP5jz69fAgE">peinlichen Wahlspot der Jungen Union</a> der Fall war, ist nicht jedem Nutzer bewusst, dass es sich mitnichten um Satire handelt sondern ursprünglich von der Jungen Union selbst online gestellt (und dann wieder gelöscht) wurde.</p>
<p><em><strong>7. Das Netz verlangt Vernetzung.</strong></p>
<p>Links sind Verbindungen. Wir kennen uns durch Links. Wer sie nicht nutzt, schließt sich aus dem gesellschaftlichen Diskurs aus. Das gilt auch für die Online-Auftritte klassischer Medienhäuser.</em></p>
<p>Großes Ja. Ich vermisse im Content vieler Seiten die starke Verlinkung von Schlagworten im Text. Ist aber zu einem bestimmten Grad nachvollziehbar, weil dies einen gewissen Mehraufwand erfordert und der negative Einfluss auf die Lesbarkeit bei einer Überverlinkung schon ins Gewicht fällt. Hier sind neue Design-Ideen gefragt.</p>
<p><em><strong>8. Links lohnen, Zitate zieren.</strong></p>
<p>Suchmaschinen und Aggregatoren fördern den Qualitätsjournalismus: Sie erhöhen langfristig die Auffindbarkeit von herausragenden Inhalten und sind so integraler Teil der neuen, vernetzten Öffentlichkeit. Referenzen durch Verlinkungen und Zitate – auch und gerade ohne Absprache oder gar Entlohnung des Urhebers – ermöglichen überhaupt erst die Kultur des vernetzten Gesellschaftsdiskurses und sind unbedingt schützenswert.</em></p>
<p>Japp, siehe Oben. Nicht mit Quellen geizen. Es ist denke ich ein Irrglaube, dass man User an seine eigene Seite bindet, indem man ihn vorenthält, woher die Informationen tatsächlich stammen. Das ist kurzfristig gedacht, und ideologisch betrachtet kommt es ja auch nicht darauf an, woher die Informationen kommen, sondern dass sie möglichst gut verbreitet und abrufbar sind. Deswegen habe ich z.B. das Manifest hier auf Mossbett gepostet und es zusätzlich auch noch von seinem Ursprungsort her verlinkt. Schaut es an wo ihr wollt, doch nur hier gibt es prominent meinen Senf dazu! Soviel zum Individualjournalismus.</p>
<p><em><strong>9. Das Internet ist der neue Ort für den politischen Diskurs.</strong></p>
<p>Demokratie lebt von Beteiligung und Informationsfreiheit. Die Überführung der politischen Diskussion von den traditionellen Medien ins Internet und die Erweiterung dieser Diskussion um die aktive Beteiligung der Öffentlichkeit ist eine neue Aufgabe des Journalismus.</em></p>
<p>So ist es. </p>
<p><em><strong>10. Die neue Pressefreiheit heißt Meinungsfreiheit.</strong></p>
<p>Artikel 5 des Grundgesetzes konstituiert kein Schutzrecht für Berufsstände oder technisch tradierte Geschäftsmodelle. Das Internet hebt die technologischen Grenzen zwischen Amateur und Profi auf. Deshalb muss das Privileg der Pressefreiheit für jeden gelten, der zur Erfüllung der journalistischen Aufgaben beitragen kann. Qualitativ zu unterscheiden ist nicht zwischen bezahltem und unbezahltem, sondern zwischen gutem und schlechtem Journalismus.</em></p>
<p>Kontra. Es hebt die Grenzen nicht auf, es verwischt höchstens alte Grenzen und schafft an anderen Orten neue. Aber im Großen und Ganzen stimmt das inhaltlich schon.</p>
<p><em><strong>11. Mehr ist mehr – es gibt kein Zuviel an Information.</strong></p>
<p>Es waren einst Institutionen wie die Kirche, die der Macht den Vorrang vor individueller Informiertheit gaben und bei der Erfindung des Buchdrucks vor einer Flut unüberprüfter Information warnten. Auf der anderen Seite standen Pamphletisten, Enzyklopädisten und Journalisten, die bewiesen, dass mehr Informationen zu mehr Freiheit führen &#8211; sowohl für den Einzelnen wie auch für die Gesellschaft. Daran hat sich bis heute nichts geändert.</em></p>
<p>Wieder heikel formuliert. Richtig, das Angebot von Informationen kann nicht groß genug sein. Aber es muss gewährleistet sein, dass der Empfänger richtig filtern kann, sei es durch Technik (Suchmaschinen etc.) oder Kompetenzen. </p>
<p><em><strong>12. Tradition ist kein Geschäftsmodell.</strong></p>
<p>Mit journalistischen Inhalten lässt sich im Internet Geld verdienen. Dafür gibt es bereits heute viele Beispiele. Das wettbewerbsintensive Internet erfordert aber die Anpassung der Geschäftsmodelle an die Strukturen des Netzes. Niemand sollte versuchen, sich dieser notwendigen Anpassung durch eine Politik des Bestandsschutzes zu entziehen. Journalismus braucht einen offenen Wettstreit um die besten Lösungen der Refinanzierung im Netz und den Mut, in ihre vielfältige Umsetzung zu investieren.</em></p>
<p>So ist es. Kutschen fahren heute ja auch nicht mehr, sondern Autos. Mögen Kutscher und Nostalgiker bedauern, aber die Zeiten ändern sich eben. Was heute des Druckers verlorener Job ist morgen des Webdesigners neue Arbeit.</p>
<p><em><strong>13. Im Internet wird das Urheberrecht zur Bürgerpflicht.</strong></p>
<p>Das Urheberrecht ist ein zentraler* Eckpfeiler der Informationsordnung im Internet. Das Recht der Urheber, über Art und Umfang der Verbreitung ihrer Inhalte zu entscheiden, gilt auch im Netz. Dabei darf das Urheberrecht aber nicht als Hebel missbraucht werden, überholte Distributionsmechanismen abzusichern und sich neuen Vertriebs- und Lizenzmodellen zu verschließen. Eigentum verpflichtet.<br />
*) Stilblüten-Alarm aufgehoben</em></p>
<p>Ein großes Thema für sich, ich würde auch das alleinige Recht auf Verbreitung eigener Inhalte so unumbringlich festgesetzt nicht sehen wollen. Aber ansonsten passt das.</p>
<p><em><strong>14. Das Internet kennt viele Währungen.</strong></p>
<p>Werbefinanzierte journalistische Online-Angebote tauschen Inhalte gegen Aufmerksamkeit für Werbebotschaften. Die Zeit eines Lesers, Zuschauers oder Zuhörers hat einen Wert. Dieser Zusammenhang gehört seit jeher zu den grundlegenden Finanzierungsprinzipien für Journalismus. Andere journalistisch vertretbare Formen der Refinanzierung wollen entdeckt und erprobt werden.</em></p>
<p>Ähem, ja. Nicht sehr aussagekräftig. Ich bin aber gespannt, wie sie das hinsichtlich immer effektiverer Werbeblocker entwickelt. Ein <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/1865">kleines Addon bei Firefox</a> und schon werd ich von jeglicher Bannerwerbung, Pop-ps etc. verschont. Das kann wohl kaum im Interesse der Werbepartner liegen.</p>
<p><em><strong>15. Was im Netz ist, bleibt im Netz.</strong></p>
<p>Das Internet hebt den Journalismus auf eine qualitativ neue Ebene. Online müssen Texte, Töne und Bilder nicht mehr flüchtig sein. Sie bleiben abrufbar und werden so zu einem Archiv der Zeitgeschichte. Journalismus muss die Entwicklungen der Information, ihrer Interpretation und den Irrtum mitberücksichtigen, also Fehler zugeben und transparent korrigieren.</em></p>
<p>Nur weil etwas abrufbar bleibt, heißt das nicht, dass die Leute es nicht vergessen können. Es muss schon noch bewusst abgerufen werden. Und wenn es die Distiributoren vergessen haben, wie soll es dann der Nutzer wiederentdecken? Kaum jemand wird auf gut Glück Archive durchwühlen.</p>
<p><em><strong>16. Qualität bleibt die wichtigste Qualität.</strong></p>
<p>Das Internet entlarvt gleichförmige Massenware. Ein Publikum gewinnt auf Dauer nur, wer herausragend, glaubwürdig und besonders ist. Die Ansprüche der Nutzer sind gestiegen. Der Journalismus muss sie erfüllen und seinen oft formulierten Grundsätzen treu bleiben.</em></p>
<p>Tja, erhöhter Wettbewerb fördert das Besondere. Ist jetzt nicht so neu.</p>
<p><em><strong>17. Alle für alle.</strong></p>
<p>Das Web stellt eine den Massenmedien des 20. Jahrhunderts überlegene Infrastruktur für den gesellschaftlichen Austausch dar: Die “Generation Wikipedia” weiß im Zweifel die Glaubwürdigkeit einer Quelle abzuschätzen, Nachrichten bis zu ihrem Ursprung zu verfolgen und zu recherchieren, zu überprüfen und zu gewichten – für sich oder in der Gruppe. Journalisten mit Standesdünkel und ohne den Willen, diese Fähigkeiten zu respektieren, werden von diesen Nutzern nicht ernst genommen. Zu Recht. Das Internet macht es möglich, direkt mit den Menschen zu kommunizieren, die man einst Leser, Zuhörer oder Zuschauer nannte &#8211; und ihr Wissen zu nutzen. Nicht der besserwissende, sondern der kommunizierende und hinterfragende Journalist ist gefragt.</em></p>
<p>Und die Entwicklung entsprechender Kommunikationskanäle ist dabei besonders wichtig. Hier ist natürlich aktuell vor allem <a href="http://www.twitter.com">Twitter</a> zu nennen. Das Alle für Alle Prinzip findet hier hervoragend seine effektive Anwendung, wobei natürlich auch in diesem System bereits Lug, Betrug, Spam etc. seine Verbreitung gefunden hat.</p>
<p>Böses gibt es überall. Auch im Netz. Da sollte so ein Manifest, so ein Schrieb mit revolutionärer Aufbruchstimmung nicht völlig unkritisch hingenommen werden. Das Netz ist kein Allheilsbringer. Aber löblich sind die Forderungen allemal und stärken das Selbstverständnis der Netzgemeinde, so heterogen sie auch sein mag.</p>
<p>Pro.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tomhartig.wordpress.com/536/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tomhartig.wordpress.com/536/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tomhartig.wordpress.com/536/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tomhartig.wordpress.com/536/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tomhartig.wordpress.com/536/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tomhartig.wordpress.com/536/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tomhartig.wordpress.com/536/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tomhartig.wordpress.com/536/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tomhartig.wordpress.com/536/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tomhartig.wordpress.com/536/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tomhartig.wordpress.com/536/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tomhartig.wordpress.com/536/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tomhartig.wordpress.com/536/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tomhartig.wordpress.com/536/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tomhartig.wordpress.com&amp;blog=6505799&amp;post=536&amp;subd=tomhartig&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Piraten &#8211; Propaganda</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 15:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe ein wenig mit Photoshop herumprobiert. Inspiriert durch den aktuellen Wahlkampf sollte ein Wahlplakat entstehen, das an die Propaganda der 40er und 50er angelehnt ist. Und weil die Partei etwas Aufmerksamkeit verdient und sich ihr Leitmotiv eh hervorragend für Bearbeitungen eignet, fiel die Wahl auf die Piratenpartei: Im Grunde hat der Stil nicht viel [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tomhartig.wordpress.com&amp;blog=6505799&amp;post=526&amp;subd=tomhartig&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe ein wenig mit Photoshop herumprobiert. Inspiriert durch den aktuellen Wahlkampf sollte ein Wahlplakat entstehen, das an die Propaganda der 40er und 50er angelehnt ist. Und weil die Partei etwas Aufmerksamkeit verdient und sich ihr Leitmotiv eh hervorragend für Bearbeitungen eignet, fiel die Wahl auf die <a href="http://www.piratenpartei.de/">Piratenpartei</a>:<br />
<a href="http://tomhartig.files.wordpress.com/2009/08/propklein.jpg?w=570&amp;h=798"><img src="http://tomhartig.files.wordpress.com/2009/08/propklein.jpg?w=570&#038;h=798" alt="propklein" title="propklein" width="570" height="798" class="aligncenter size-full wp-image-527" /></a></p>
<p>Im Grunde hat der Stil nicht viel Aufwand erfordert. Als Hintergrund diente ein brauner Umschlag, der dem Ganzen etwas Struktur verpasst und zudem die Farbrichtung vorgegeben hat. Die schwarzen Menschenumrisse wurden zweimal nebeneinander kopiert und darüber ein vorher freigestellter Captain Jack Sparrow gelegt.</p>
<p>Dieser ging für seinen verfremdeten Look durch den Kunstfilter Farbpapier-Collage. Für den weißen Umriss hab ich die Jack-Ebene einmal dupliziert, etwas vergrößert, komplett weißgefärbt und unter die Original-Ebene gepackt. </p>
<p>Im Hintergrund wurde das Logo der Piratenpartei eingesetzt sowie ein gespiegeltes Copyright-Zeichen, beide mit einer Deckkraft von ca. 30%. </p>
<p>Am längsten hat eigentlich der Schriftzug gedauert. Richtige Schriftgröße, Abstände, Winkel etc.. Die Farbwahl erforderte farbige Balken, die Jack untenrum abtrennen und etwas klarere Linien in das Bild bringen. Alles (bis auf das Copyright) wurde im Winkel von etwa 30° angekippt um dynamischer zu wirken (Lesrichtung von links nach rechts: Es geht aufwärts).</p>
<p>Anschließend wurde das Plakat noch schwarz gerahmt. Schmale, hellbraune Linien wurden grob an alle 4 Seiten gepappt um das Ganze etwas wilder aussehen zu lassen. </p>
<p>Zum Schluss folgten noch ein paar mit einem Spezialpinsel aufgetragene Risse und Flecken. Farbbearbeitung etc. war nicht notwendig, da mir die Farben und der Kontrast schon so ganz gut gefielen.</p>
<p>Kommentare? Tipps? Immer her damit!</p>
<p>Pro.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tomhartig.wordpress.com/526/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tomhartig.wordpress.com/526/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tomhartig.wordpress.com/526/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tomhartig.wordpress.com/526/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tomhartig.wordpress.com/526/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tomhartig.wordpress.com/526/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tomhartig.wordpress.com/526/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tomhartig.wordpress.com/526/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tomhartig.wordpress.com/526/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tomhartig.wordpress.com/526/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tomhartig.wordpress.com/526/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tomhartig.wordpress.com/526/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tomhartig.wordpress.com/526/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tomhartig.wordpress.com/526/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tomhartig.wordpress.com&amp;blog=6505799&amp;post=526&amp;subd=tomhartig&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Quentin Tarantino: Inglourious Basterds</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 11:18:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Quentin Tarantino]]></category>

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		<description><![CDATA[Tarantino hat einen WWII-Film gemacht. Also: Pulp Fiction mit Nazis? Auf jeden Fall außergewöhnlich. Die Story einmal kurz erwähnt, falls sie jemand noch nicht kennen sollte: Aldo Rayne (Brad Pitt) schart einen Haufen Soldaten um sich, um ins von den Nazis besetzte Frankreich zu gehen und dort Nazis umzubringen. Derweil sorgt der Soldatenheld Frederick Zoller [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tomhartig.wordpress.com&amp;blog=6505799&amp;post=510&amp;subd=tomhartig&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tarantino hat einen WWII-Film gemacht. Also: Pulp Fiction mit Nazis? Auf jeden Fall außergewöhnlich.</p>
<p><img src="http://tomhartig.files.wordpress.com/2009/08/inglourious_basterds_plakat_2.jpg?w=200&#038;h=283" alt="inglourious_basterds_plakat_2" title="inglourious_basterds_plakat_2" width="200" height="283" class="alignright size-full wp-image-512" />Die Story einmal kurz erwähnt, falls sie jemand noch nicht kennen sollte: Aldo Rayne (Brad Pitt) schart einen Haufen Soldaten um sich, um ins von den Nazis besetzte Frankreich zu gehen und dort Nazis umzubringen. Derweil sorgt der Soldatenheld  Frederick Zoller (Daniel Brühl) dafür, dass im Kino der getarnten Jüdin  Shosanna Dreyfus (Mélanie Laurent) die Premiere der Verfilmung seiner Heldentaten stattfinden soll, inklusive aller hohen Nazi-Tiere samt Hitler. Nicht nur Raynes Bastarde wollen das Kino dabei in die Luft jagen, sondern auch Shosanna, welche noch eine Rechnung mit den Nazis offen hat: SS-Standartenführer Hans Landa (Christoph Waltz) hat Jahre zuvor ihre Familie ermorden lassen.</p>
<p><strong>Krieg geht anders</strong></p>
<p>Zunächst einmal: Das ist KEIN Action-Film. Es gibt so gut wie keine großartigen Schießereien. Wenn sie auftauchen, dann nur kurz und plötzlich. Und das ist gut so. Der Film besteht, Tarantino-typisch, aus langen, intensiven Dialogen. Die sind mal dramatisch, mal unheimlich komisch. Wie man das erwarten kann. Die große Leistung des Films ist, dass er sich von allen anderen Filmen über den 2. Weltkrieg abhebt. Es geht nicht darum, möglichst detailgetreu die Geschehnisse von damals zu verdeutlichen oder packend den Krieg zu inszenieren. Es geht darum, die Emotionen und Wunschvorstellungen aus heutiger Sicht zu bedienen. Die Nazis werden nicht dämonisiert. Die Amerikaner nicht glorifiziert. Und trotzdem sind ihre Charaktere grotesk überzeichnet: Die Bastarde wollen den Nazis in den Arsch treten, wie es wohl jeder gerne tun würde. Und die Führungsriege der Nazis ist so übertrieben böse, das sie einfach der Lächerlichkeit preisgegeben sind. Der Film erlaubt, ähnlich wie „Der große Diktator“ oder „Mein Führer“, sich vom Ballast der Geschichte zu befreien und ein ungezwungenes Verhältnis zum Thema aufzubauen. Und doch gibt es da diese kleinen Nuancen, die Tarantino vom Vorwurf der Schwarzweißmalerei befreien: Da gibt es den Nazi, der gerade Vater geworden ist. Oder Zoller, der zunächst als charmanter, bescheidener Held in Erscheinung tritt und schließlich doch zur Bedrohung wird, wenn er nicht bekommt, was er will. Das macht die Figuren glaubwürdig.</p>
<p><strong>Charakter(e)</strong></p>
<p>Stichwort Figuren: Christoph Waltz ist GÖTTLICH in diesem Film. Völlig zu Recht hat er die goldene Palme von Cannes gewonnen und hat meiner Meinung nach einen Oscar für seine Interpretation von Hans Landa verdient. Dieser SS-Führer, genannt „Judenjäger“, ist ein eigenwilliger Analytiker, emotional wie kalt, humorvoll wie ernst, geduldig. Sein nuancenreiches Spiel fasziniert in jedem Moment und überstrahlt alle anderen Charaktere. Er ist eindeutig der Star des Films. Wo er auftaucht, kann die Maskerade der Verschwörer nicht lange Bestand halten. Jeder ist ihm ausgeliefert. Er ist ein Spezialist, der seine Fähigkeiten losgelöst von der Ideologie der Nazis verstanden wissen will. Er macht dem Zuschauer Angst und in anderen Augenblicken bringt er ihn zum Lachen. Chuzpe! </p>
<p>An zweiter Stelle ist Mélanie Laurent zu nennen. Ihre Shosanna ist stark, wütend und doch kontrolliert. Sie lässt sich nicht vom Charme Zollers umgarnen, sie hält ein minutenlanges Gespräch mit dem Mörder ihrer Familie aus um erst nach seinem Abgang die Fassung zu verlieren. Sie ist schön und sie ist ein Racheengel. Und an ihr sieht man, wie oberflächlich Uma Thurmanns Verkörperung dieser Figur in „Kill Bill“ war.</p>
<p>Der Rest des Casts macht seinen Job solide. Brad Pitt ist sympathisch direkt wie Tyler Durden in „Fight Club“, Til Schweiger guckt in die Gegend und darf zum Glück auch nicht mehr machen, Daniel Brühl ist mal wieder er selbst. August Diehl gibt als SS-Mann mal wieder seine Paraderolle, aber verblasst natürlich gegen Christoph Waltz übermächtiger Präsenz. Achja, Diane Krüger: Ist langweilig und überfordert.</p>
<p><strong>Filmkunst in your face</strong></p>
<p>Tarantino hat wie selten zuvor seine großen Vorbilder perfekt kopiert. Allen voran ist hier Sergio Leone zu nennen: Die Szenen sind lang und wirken dennoch nur durch Dialog und Blicke sehr bedrohlich. Und so lang, wie sich die Spannung aufbaut, so schnell wird sie am Ende auch wieder aufgelöst. So beginnt der Film mit einer einzigen langen Szene, in der Hans Landa einen französischen Milchbauern besucht, ihn zu seiner Familie beglückwünscht, um ein Glas Milch bittet, in Ruhe seine Akten herausnimmt, seine Pfeife ansteckt. Beiläufig wandert die Kamera nach unten und offenbart die jüdische Familie, die sich unter den Dielen versteckt. Das ist Hitchcock at his best, das ist Leone wie bei der ähnlichen Anfangsszene von „The Good, the Bad and the Ugly“. Vielen Szenen ist dieses bedrohliche Katz-und-Maus-Spiel mit den Nazis gemein, welches sich um scheinbar harmlosen Small Talk herum abspielt. Und doch gehen diese Bedrohungen stets mit Humor einher. Man fühlt sich selten wie in einem Drama, sondern stets in einem unterhaltenen Film. Unzählige Momente, in denen das ganze Kino gelacht hat. Zum Glück macht Tarantino nicht den Fehler, den die vielen Pulp-Fiction-Kopisten gemacht haben: Er übertreibt nicht mit vermeintlich coolen Effekten. Nichtmal Blenden sind mir aufgefallen. Er lässt seinen Figuren Raum zum Atmen, er schneidet hart, er wählt gute Bildausschnitte, den Rest machen die Charaktere. Umso effektiver ist es dann, wenn er den Film an wenigen Stellen dann unerwartet doch noch mit eingekritzelten Namen, Splitscreens und ungewöhnlicher Musik unterlegt. Tatsächlich ging jedes mal ein amüsiertes Raunen durch die Kinositze, wenn z.B. mal eben bei Erwähnung der Name eines Bastards in übergroßen Pulp Fiction Lettern auf der Leinwand erscheint und für eine Minute dessen Hintergrundgeschichte erläutert wird. Tarantino mischt seine Filme einfach perfekt und weiß: Zuviel des Guten ist schlecht.</p>
<p><strong>Zur Story</strong></p>
<p>Filmisch super, Charaktere fein, kann man da noch was bemängeln? Ich weiß einfach nicht warum, aber irgendwie kann ich mich nicht ganz mit der Story anfreunden. Die Neuschreibung der historischen Ereignisse ist natürlich super. Die Anspielungen und die Symbolik, dass das Kino dritte Reich zu Fall bringt, ebenfalls. Prinzipiell ist auch die Unterteilung in 5 Kapitel, die dann tatsächlich auch fast nur 5 große Szenen zeigen, sehr beeindruckend und geht in Richtung Kammerspiel (ohne dessen Staubigkeit, versteht sich). Aber ähnlich wie es <a href="http://www.spoonyexperiment.com">Spoony</a> gesagt hat: Es sind zuviele Charaktere, deren einzelne Hintergrundgeschichten nicht genug gezeigt wird. Die Konsequenz: Entweder man sollte Figuren entfernen. So sind die namensgebenden Bastarde eigentlich für den Storyverlauf völlig unerheblich. Man hätte ebenso einen ausführlicheren Film über Shosanna machen können. Umgekehrt würde das genauso gelten, auch wenn ich die Bastarde für weniger interessant halte. <a href="http://www.aintitcoolnews.com">AintItCoolNews</a> schlägt alternativ vor, dass man den Film noch länger hätte machen sollen: Man will einfach mehr von jeder der Figuren wissen. Ich wäre wohl eher für erstere Variante, da der Film trotz seiner genialen Szenen doch teilweise Längen hatte. Meist waren das allerdings auch die Szenen, in denen Christoph Waltz nicht dabei war. Es könnte aber auch sein, dass der Film ohne das Hin- und Herspringen von den Bastarden und Shosanna an Fahrt verlieren würde. Humor (Bastarde) und Drama (Shosanna) &#8211; sie scheinen einander zu bedingen, um das Beste aus beiden Welten präsentieren zu können.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Nun, dieses Review scheint in genau umgekehrter Reihenfolge abzulaufen. Das hat aber auch seine Gründe: Ich möchte wirklich nicht durch mein innkonkretes Unbehagen was die Story angeht den Film herab werten. Immerhin ist das ein Tarantino-Film und sowas lebt von einzelnen Szenen. Diese sind toll umgesetzt, im Dialog superb und schauspielerisch MEINGOTTGEBTWALTZDENOSCAR. Ich hätt mir ab und zu etwas mehr Tempo gewünscht, aber man muss einfach den Hut ziehen vor der großartigen Inszenierung von Tarantino.</p>
<p>Ich glaub, das ist der beste Tarantino-Film. Und ich bin selbst überrascht, das zu sagen. So sehr ich auch alle anderen seiner Werke mag, irgendwie ist dieser einfach intensiver. Und trotz der comicartigen Groteske irgendwie sein erwachsenster Film. Ernsthaftigkeit schwächt hier Coolness nicht ab, sondern macht es zu etwas Besonderem. Einfach glorreich.</p>
<p>Pro. </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tomhartig.wordpress.com/510/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tomhartig.wordpress.com/510/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tomhartig.wordpress.com/510/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tomhartig.wordpress.com/510/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tomhartig.wordpress.com/510/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tomhartig.wordpress.com/510/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tomhartig.wordpress.com/510/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tomhartig.wordpress.com/510/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tomhartig.wordpress.com/510/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tomhartig.wordpress.com/510/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tomhartig.wordpress.com/510/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tomhartig.wordpress.com/510/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tomhartig.wordpress.com/510/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tomhartig.wordpress.com/510/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tomhartig.wordpress.com&amp;blog=6505799&amp;post=510&amp;subd=tomhartig&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Horst Schlämmer &#8211; Isch kandidiere</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 15:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hape Kerkeling]]></category>
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		<category><![CDATA[Isch kandidiere]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe gestern „Horst Schlämmer &#8211; Isch kandidiere“ gesehen. Über den Inhalt muss man wohl nicht mehr viele Worte verlieren: Hape Kerkelings Kunstfigur Schlemmer ist penetrant, verzweifelt, entschlossen &#8211; und will Bundeskanzler werden. Schluss mit den Zeiten, in denen er als stellvertretender Chefredakteur des Grevenbroicher Tagesblatt die undankbaren Arbeiten zu erledigen hat, Horst ist zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tomhartig.wordpress.com&amp;blog=6505799&amp;post=508&amp;subd=tomhartig&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gestern „Horst Schlämmer &#8211; Isch kandidiere“ gesehen. Über den Inhalt muss man wohl nicht mehr viele Worte verlieren: Hape Kerkelings Kunstfigur Schlemmer ist penetrant, verzweifelt, entschlossen &#8211; und will Bundeskanzler werden. Schluss mit den Zeiten, in denen er als stellvertretender Chefredakteur des Grevenbroicher Tagesblatt die undankbaren Arbeiten zu erledigen hat, Horst ist zu Größerem berufen. Im Gespräch mit verschiedenen Politikern merkt er: „Die kochen auch nur mit Wasser. Was die nicht können, das kann ich auch!“ Weisse Bescheid.</p>
<p>Der Rest des Films ist Wahlkampf, wie man ihn sich nur wünschen kann, nämlich sehr unterhaltsam. Ich möchte hiermit mal klarstellen, wie extrem unlustig und nervtötend ich Alexendra Kamp als potentielle First Lady finde. Aber alles andere ist pures Gold wert: Schlemmer ist in seiner arroganten Naivität näher am Menschen dran als die vermeintlich klügeren Politiker. Die demaskieren sich nämlich in diesem Film selbst, indem sie versuchen, ihn als Wahlwerbung zu nutzen. Da wird dem Bürger alias Schlemmer immer schön nach dem Mund geredet und sogar eine Rechnung wie 18+6=22 für Wahr verkauft. Bürger trifft Politiker&#8230;trifft Bushido. Der Film ist ein Clash der Kulturen, ganz ohne das Land verlassen zu müssen. Schlemmer ist ein Chamäleon, passt sich an jeden potentiellen Wähler an, das hat er sich bei den Großen richtig abgeschaut: Nimm einen Rapsong mit Bushido auf, singt Kirmesschlager auf Volksfesten. Und gerade durch seine plumpe Umsetzung dieser Taktik zeigt er die Lachhaftigkeit moderner Politik auf. Ein großer Spaß!</p>
<p>Pro.</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://tomhartig.wordpress.com/2009/08/22/horst-schlammer-isch-kandidiere/"><img src="http://img.youtube.com/vi/cpHleUIMXh0/2.jpg" alt="" /></a></span>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tomhartig.wordpress.com/508/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tomhartig.wordpress.com/508/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tomhartig.wordpress.com/508/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tomhartig.wordpress.com/508/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tomhartig.wordpress.com/508/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tomhartig.wordpress.com/508/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tomhartig.wordpress.com/508/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tomhartig.wordpress.com/508/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tomhartig.wordpress.com/508/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tomhartig.wordpress.com/508/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tomhartig.wordpress.com/508/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tomhartig.wordpress.com/508/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tomhartig.wordpress.com/508/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tomhartig.wordpress.com/508/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tomhartig.wordpress.com&amp;blog=6505799&amp;post=508&amp;subd=tomhartig&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Der Bachelor</title>
		<link>http://tomhartig.wordpress.com/2009/08/21/der-bachelor/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 14:43:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>
		<category><![CDATA[Hinter dem Horizont]]></category>
		<category><![CDATA[Jenseits]]></category>
		<category><![CDATA[Pro]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist vollbracht. Wochen von Stress, Selbstzweifel und schlichtem Wahnsinn neigen sich dem Ende zu. Am Montag wird abgegeben und wenn die beiden gebundenen Exemplare der Arbeit nicht vorher irgendwie herunterfallen, zerreißen oder explodieren war es das dann. Zumindest für 6 Wochen bis die Verteidigung ansteht. 58 Seiten sind es geworden. Zu einem einzigen Film, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tomhartig.wordpress.com&amp;blog=6505799&amp;post=506&amp;subd=tomhartig&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist vollbracht. Wochen von Stress, Selbstzweifel und schlichtem Wahnsinn neigen sich dem Ende zu. Am Montag wird abgegeben und wenn die beiden gebundenen Exemplare der Arbeit nicht vorher irgendwie herunterfallen, zerreißen oder explodieren war es das dann. Zumindest für 6 Wochen bis die Verteidigung ansteht.</p>
<p>58 Seiten sind es geworden. Zu einem einzigen Film, den ich nichtmal besonders unterhaltsam finde. Einem kitschigen Film. Aber was interessiert die Wissenschaft der persönliche Geschmack? Es ist eine werbende Arbeit. Sie sagt, wir sollten mehr Filme über das Jenseits haben. Weil uns das bildet. Halleluja!</p>
<p>Unzufrieden bin ich natürlich. Wie immer. Aber vermutlich muss man das sein, um sich nicht auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Das sagt einem: Es gibt noch was zu lernen!</p>
<p>All die Ängste und Befürchtungen, die ich hatte &#8211; in Luft aufgelöst. Die Menschen, von denen mein Erfolg abhing, alle waren sie freundlich und hilfsbereit. Toll, wenn man sich auf seine Mitmenschen verlassen kann. Ein riesiges Dankeschön an alle, die es betrifft!</p>
<p>Und eine neue Wohnung gibt es noch obendrein. Na dann, der Master kann kommen!</p>
<p>Pro.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tomhartig.wordpress.com/506/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tomhartig.wordpress.com/506/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tomhartig.wordpress.com/506/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tomhartig.wordpress.com/506/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tomhartig.wordpress.com/506/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tomhartig.wordpress.com/506/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tomhartig.wordpress.com/506/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tomhartig.wordpress.com/506/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tomhartig.wordpress.com/506/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tomhartig.wordpress.com/506/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tomhartig.wordpress.com/506/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tomhartig.wordpress.com/506/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tomhartig.wordpress.com/506/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tomhartig.wordpress.com/506/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tomhartig.wordpress.com&amp;blog=6505799&amp;post=506&amp;subd=tomhartig&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Inglorious Basterds</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 13:16:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Inglorious Basterds]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Pro]]></category>
		<category><![CDATA[Quentin Tarantino]]></category>
		<category><![CDATA[Trailer]]></category>

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		<description><![CDATA[Nichtmal mehr eine Woche! Der Hype kann losgehen, das Kribbeln im Bauch wächst. Wird es blöd, wie die Kritiken vor Monaten meinten? Oder toll, wie die Kritiken zur Zeit meinen? Da bei Tarantino ohnehin eher sein Stil unterhält und nicht zwangsläufig die Geschichte, geh ich mal von einem großen Kinovergnügen aus. Klar wird da nur [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tomhartig.wordpress.com&amp;blog=6505799&amp;post=502&amp;subd=tomhartig&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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<p>Nichtmal mehr eine Woche! Der Hype kann losgehen, das Kribbeln im Bauch wächst. Wird es blöd, wie die Kritiken vor Monaten meinten? Oder toll, wie die Kritiken zur Zeit meinen? Da bei Tarantino ohnehin eher sein Stil unterhält und nicht zwangsläufig die Geschichte, geh ich mal von einem großen Kinovergnügen aus. Klar wird da nur mit schwarzweißer-Farbe gemalt. Aber Kino soll ja nicht nur Lebensweisheiten transportieren. Popcornkino gern, solange es in diesem Stil serviert wird!</p>
<p>Pro.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tomhartig.wordpress.com/502/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tomhartig.wordpress.com/502/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tomhartig.wordpress.com/502/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tomhartig.wordpress.com/502/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tomhartig.wordpress.com/502/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tomhartig.wordpress.com/502/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tomhartig.wordpress.com/502/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tomhartig.wordpress.com/502/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tomhartig.wordpress.com/502/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tomhartig.wordpress.com/502/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tomhartig.wordpress.com/502/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tomhartig.wordpress.com/502/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tomhartig.wordpress.com/502/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tomhartig.wordpress.com/502/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tomhartig.wordpress.com&amp;blog=6505799&amp;post=502&amp;subd=tomhartig&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ab heute bin ich Google-Hure</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 12:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Google Wave]]></category>
		<category><![CDATA[RSS]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Problem mit Webdiensten ist ja, dass sie uns das Denken abnehmen. Soziale Netzwerke ersetzen ersparen die lästige Kommunikation im echten Leben, Twitter und RSS erspart das mühselige Durchforsten des Webs. Ich mache weniger, ich lasse machen. Das ist bequem. Und gefährlich. Wer Hilfe will, muss Daten angeben. Die sind dann im Netz, mehr oder [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tomhartig.wordpress.com&amp;blog=6505799&amp;post=497&amp;subd=tomhartig&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://tomhartig.files.wordpress.com/2009/08/e-mailen_mit_.jpg?w=300&#038;h=185" alt="e-mailen_mit_" title="e-mailen_mit_" width="300" height="185" class="alignright size-medium wp-image-499" />Das Problem mit Webdiensten ist ja, dass sie uns das Denken abnehmen. Soziale Netzwerke <del datetime="2009-08-15T12:21:42+00:00">ersetzen</del> ersparen die lästige Kommunikation im echten Leben, Twitter und RSS erspart das mühselige Durchforsten des Webs. Ich mache weniger, ich lasse machen. Das ist bequem. Und gefährlich. Wer Hilfe will, muss Daten angeben. Die sind dann im Netz, mehr oder weniger vertrauenswürdig gesichert. Zwar bemüht man sich, ein sicheres Verhalten im Netz zu lehren, aber mal abgesehen davon, wer sich daran hält: Wenn man sich nicht total verweigert, kann man auch nicht mehr als das Mindeste tun. Wer sagt mir denn, dass meine &#8222;geheimen&#8220; Angaben nicht hinterrücks weiterverkauft werden? Das Stichwort heißt hier <strong>Vertrauen</strong>. </p>
<p>Vertrauen sollte man nicht leichtfertig verschenken. Aber man ist darauf angewiesen, weil man sonst an der Welt nicht teilnehmen kann. Das führt dann nämlich zur Paranoia. Klar kann es sein, das Google meine Daten verkauft. Es kann auch sein, dass die Ampel an der Kreuzung falsch geht oder der Staat mich ausspioniert. Trotzdem begebe ich mich täglich in den Verkehr und wandere nicht aus. Es ist also ganz dem persönlichen Empfinden überlassen, ob man einem Anbieter vertraut oder nicht. Mächtige Konzerne haben selten einen guten Ruf, denn wer reich ist, muss ja Dreck am Stecken haben, oder?</p>
<p>Seit heute nutzte ich die Google-Dienste. Kalender, Mail, Photos, RSS-Reader, Schreibprogramme. Ein unsicheres Gefühl ist da, ja. Aber auch Sicherheit in Hinblick darauf, dass meine Daten schön verwaltet werden. Tut der PC ja auch, nur jetzt ist das ganze halt ins Netz ausgelagert. Wer es dort angreift und ausspioniert, könnte es vielleicht auch auf meinem PC tun, wenn der am Kabel hängt. Meine Dozenten, ihres Zeichens Vorbilder, tun es ja auch. Also Google-Apps nutzen nun, nicht hacken. Und ich denke, dass langfristig ein Umzug der Gesellschaft von ihren lokalen Netzwerken ins Netz ohnehin unvermeidlich ist. Da kann man das ja zumindest einmal ausprobieren. Auch als Vorbereitung auf Google Wave.</p>
<p>Ob ich Google auch nur mehr als einen Tag die Treue halte, wird sich zeigen. Ich bin auch gespannt, wann die erste Spam-Nachricht bei Google Mail eintrifft, ohne dass ich die Adresse irgendwo angegeben hätte.</p>
<p>Ich erwarte Nachrichten wie &#8222;Du Idiot wie kannst du nur&#8220; und &#8222;Viel Spaß beim Ausverkauf deiner Seele&#8220; in 3&#8230;2&#8230;1&#8230;Jetzt.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tomhartig.wordpress.com/497/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tomhartig.wordpress.com/497/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tomhartig.wordpress.com/497/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tomhartig.wordpress.com/497/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tomhartig.wordpress.com/497/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tomhartig.wordpress.com/497/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tomhartig.wordpress.com/497/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tomhartig.wordpress.com/497/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tomhartig.wordpress.com/497/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tomhartig.wordpress.com/497/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tomhartig.wordpress.com/497/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tomhartig.wordpress.com/497/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tomhartig.wordpress.com/497/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tomhartig.wordpress.com/497/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tomhartig.wordpress.com&amp;blog=6505799&amp;post=497&amp;subd=tomhartig&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>&#8222;Kerstin Kullmann &amp; Internet&#8220;-Video: Viel Rauch um Nichts</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 18:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kerstin Kullmann]]></category>
		<category><![CDATA[Kontra]]></category>
		<category><![CDATA[Youtube]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe gerade über Twitter von einem Video erfahren, welches Kerstin Kullmann, Spiegel-Mitarbeiterin, in einer Frühstückssendung im Interview zeigt. Thema: Aktuelles Spiegel-Titelthema Internet &#38; mögliche Regulierungen. Zunächstmal das Video: Alle schreien rum, wie doof das sei. YouTube zeigt mal wieder das beste Niveau seiner Nutzer: Da wird das scheinbare Unvermögen der Frau mit ihrer Haarfarbe, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tomhartig.wordpress.com&amp;blog=6505799&amp;post=492&amp;subd=tomhartig&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gerade über Twitter von einem Video erfahren, welches Kerstin Kullmann, Spiegel-Mitarbeiterin, in einer Frühstückssendung im Interview zeigt. Thema: Aktuelles Spiegel-Titelthema Internet &amp; mögliche Regulierungen. Zunächstmal das Video:<br />
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://tomhartig.wordpress.com/2009/08/10/kerstin-kullmann-internet-video-viel-rauch-um-nichts/"><img src="http://img.youtube.com/vi/6AmmFN0joPI/2.jpg" alt="" /></a></span><br />
Alle schreien rum, wie doof das sei. YouTube zeigt mal wieder das beste Niveau seiner Nutzer: Da wird das scheinbare Unvermögen der Frau mit ihrer Haarfarbe, ihrem Geschlecht und ihrer Sitzhaltung(!) begründet.</p>
<p>Meine Meinung dazu: Eine Interview-Situation, gerade mit einer vielleicht nicht geübten Rednerin, führt nunmal dazu, dass man seine Gedanken missverständlich ausdrückt. Normalerweise wird darüber wohlwollend hinweggesehen und der gesunde Menschenverstand lässt einen schlussfolgern, was die Person ausdrücken wollte. Wenn eine Debatte aber heißläuft, wird jede kleine Schwäche gnadenlos ausgenutzt um die eigene Position zu behaupten. Die Leute hören nur das, was sie hören wollen.</p>
<p>Ja, sie hat gesagt, das Internet wäre ein rechtsfreier Raum.<br />
Ja, sie hat gesagt, Vergewaltigungen etc. fänden im Internet statt und wären im RL nicht möglich.</p>
<p>Nun möchte ich mal 3 Missverständnisse aus der Welt räumen, wie ich die Situation interpretiere:</p>
<p>1. Zunächstmal fordert Frau Kullmann <strong>NICHT</strong> rechtliche Regulierungen für das Internet. Sie schildert lediglich, womit sich der Artikel ihrer Kollegen beschäftigt und dass es darum geht, dass zurzeit die Rufe nach Regulierungen lauter werden.</p>
<p>2. Im Gesprächszusammenhang wird klar, dass sie meinte, dass das Internet als rechtsfreier Raum <strong>wahrgenommen</strong> wird. Leute begehen Straftaten und kommen evtl. damit durch, wo sie im echten Leben größere Hindernisse überwinden müssten. Zudem SEHEN die Leute hier die Straftaten, das heißt nicht, dass sie häufiger sind als im nicht virtuellen Leben.</p>
<p>3. Ich denke sie wollte ausdrücken, dass solche Straftaten im echten Leben nicht so präsent, zugänglich etc. sind wie im Netz. Natürlich findet Kindesmisshandlung im realen Leben statt. Aber das Netz ist der Ort, wo dies verbreitet wird und zu finden ist. Hier nimmt auch Otto Normalbürger dieses Geschehen war, welches er sonst im nichtvirtuellen Leben nicht kennt, außer über Berichterstattung in den anderen Medien. Wie kann irgendjemand tatsächlich denken, dass Frau Kullmann glaubt, Straftaten seien rein virtuell und real nicht existent?</p>
<p>Leute, kommt runter, regt euch nicht sofort über jede vermeintliche Dummheit auf und bedenkt, unter welchen Bedingungen bestimmte Äußerungen zu Stande kommen. Regt euch lieber über konkret ausgearbeitete Zensurpläne von der Leyen und Co. auf als über kleine Versprecher im Frühstücksfernsehen.</p>
<p>Kontra.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tomhartig.wordpress.com/492/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tomhartig.wordpress.com/492/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tomhartig.wordpress.com/492/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tomhartig.wordpress.com/492/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tomhartig.wordpress.com/492/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tomhartig.wordpress.com/492/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tomhartig.wordpress.com/492/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tomhartig.wordpress.com/492/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tomhartig.wordpress.com/492/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tomhartig.wordpress.com/492/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tomhartig.wordpress.com/492/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tomhartig.wordpress.com/492/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tomhartig.wordpress.com/492/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tomhartig.wordpress.com/492/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tomhartig.wordpress.com&amp;blog=6505799&amp;post=492&amp;subd=tomhartig&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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